Weiße Wanne

Als wasserundurchlässige Betonbauwerke - "Weiße Wannen" im Sinne dieser Richtlinie werden solche Bauwerke bezeichnet, bei denen die Stahlbetonkonstruktion neben der tragenden Funktion auch die Abdichtungsfunktion übernimmt. 

Typische Anwendungsbereiche sind Verkehrsbauwerke (Wannen, Galerien und Tunnel in offener Bauweise und Deckelbauweise), Behälter und unter­irdische Bauwerke (Kellergeschoße, Tiefgaragen, etc.) des Hoch- und Industriebaus.

Zur erfolgreichen Anwendung dieser Richtlinie sind die Regeln für Konstruktion und Bemessung, Betontechnologie und Ausführung als Gesamtkonzept einzuhalten.

Dieser Richtlinie liegt folgendes Konzept zugrunde:

  • Dichtigkeit des Betongefüges
  • Rissvermeidung: Es wird versucht Rissbildung nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Rissverteilung: Es ist eine geeignete Bewehrung zur Verteilung von Rissen anzuordnen, sodass die Einzelrissbreiten klein bleiben und damit die Wasserdurchtritte möglichst unter den Anfor­derungen an die Wasserundurchlässigkeit bleiben.
Risssanierung: In allen jenen Fällen, in denen trotzdem wasserführende Risse auftreten, werden diese durch Sanierungsmaßnahmen (Injizieren) nachträglich wieder geschlossen.

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